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Wahlnachlese –Grüne analysieren Ergebnisse der Landtagswahl

 

 

 

 

Grünberg: (pm)  Auf ihrem ersten monatlichen Treffen 2009 analysierten Bündnis 90/Die GRÜNEN die Ergebnisse der Landtagswahl auf kommunaler Ebene und Landesebene.
Zu dem gut besuchten Treffen waren auch die Bürgermeisterin der Stadt Gießen Frau  Gerda Weigel- Greilich und die  Kreistagsvorsitzende von Bündnis 90/Die GRÜNEN und Direktkandidatin bei der letzten Landtagswahl Frau Dr. Christiane Schmahl erschienen.
Positiv werteten die Anwesenden den auf allen Ebenen gegenüber der Wahl von 2008 bis zu 50% gestiegenen Zuwachs an Stimmen für  die Grünen. Deutlich erkennbar, so die Mehrheitsmeinung, sei die positive  Auswirkung auf die Ergebnisse, wenn vor Ort in den Ortsverbänden eine aktive, die Bürger und Bürgerinnen erreichende  Kommunalpolitik geleistet werde. Die Wählerinnen und Wähler honorierten bei Landtags-, Bundestags- und Kommunalwahlen eben auch, dass nicht nur zur Zeiten von Wahlen politisch sichtbar und erfolgreich gearbeitet werde, sondern auch beständig und mit Nachdruck im Alltagsgeschäft der Kommune.
Als enttäuschend, wenn auch nicht verwunderlich, stuften die Anwesenden das Abschneiden der SPD auf Landes- und Ortsebene ein. Linie halten, konsequente  Energie-,  Verkehrs-  und Sozialpolitik betreiben, wie

von Bündnis 90/Die GRÜNEN im Land, Kreis und den Kommunen gestaltet, werden offensichtlich von den Wählerinnen und Wählern belohnt, so ein Fazit der Anwesenden.        
Die sich zur Zeit  in Wiesbaden etablierende Landtagsmehrheit lässt, nach Meinung der Teilnehmer, einen politischen Kurs erwarten, der, wie in der Vergangenheit von der CDU betrieben,  wenig Hoffnung auf eine konsequente , auf erneuerbare Energien ausgerichtete Energiepolitik macht. Eine  von der FDP gesteuerte Wirtschaftspolitik lässt befürchten, dass von der Wirtschaft wenig soziale und umweltgerechte Verantwortung eingefordert werden wird. So sei es besonders wichtig, dass Grüne Politik  in der kommenden Legislaturperiode im Landtag  im Sinne ihrer umweltpolitischen Zielsetzungen und ihres langfristigen Energiekonzeptes aus der Opposition heraus ein Maximum an Energieeinsparung und Reduzierung von CO2 Ausstoß durch vielfältige Maßnahmen erreicht werde. Fünf weitere Jahre relativen Stillstandes in der Energiepolitik kann und darf sich das Land  Hessen und Deutschland angesichts ihrer umweltpolitischen Ziele  nicht leisten.

v.i.S.d.P.   Reinhard Ewert

 

HZ ,  Gießener Anzeiger ,  Gießener Allgemeine

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