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Kindergartenplätze für Kinder unter drei Jahren in der Kernstadt schaffen

 

 

 

 

Grünberg (pm)  Nachdem der Neubau eines Kindergartens in der Kernstadt Grünberg mit breiter Mehrheit abgelehnt worden ist, sieht Bündnis 90/Die GRÜNEN unmittelbaren Handlungsbedarf in der Schaffung von Kindergartenbetreuungsplätzen für Kinder  unter drei Jahren. Die Abwägungen und Gründe für eine andere Mittelverwendung als dem Neubau eines Kindergartens  aus dem Konjunkturpaket II wurden im Vorfeld und im Nachgang der letzten Stadtverordnetenversammlung ausführlich dargelegt und sollen hier nicht nochmals zur Rechtfertigung getroffener Entscheidungen in aller Breite genannt werden. Eine zusätzliche finanzielle Verschuldung der Stadt Grünberg bei  einem bereits sehr hohen Schuldenberg und der Perspektive sinkender Zuweisungen durch das Land in der Zukunft war ein wesentliches Argument für Bündnis 90/Die GRÜNEN, einem Neubau nicht zuzustimmen.
Während  in den Kindergärten der Stadtteile nach Anbau bzw. Umbau in Lardenbach und Lehnheim anreichend Betreuungsplätze zur Verfügung stehen werden, fehlt es in der Kernstadt besonders  im Kindergarten am Rondell an geeigneten Plätzen, unabhängig von dem beschlossenen Umbau, um die Kinder aus dem Container in den Kindergarten voll zu integrieren.
Bündnis 90/Die GRÜNEN haben im Gespräch mit dem Kindergarten am Rondell die räumlichen und  pädagogisch vertretbaren Raumänderungskonzepte auf der Grundlage von  konkreten Anbauplänen (Grünen-Vorschläge) erörtert und sind, ebenso wie die Leitung des Kindergartens Rondell der Auffassung, dass ein umfangreicher Anbau wegen der Überlastung und Qualitätsminderung der Arbeit die schlechteste aller Lösungen sei.

 

 

Für Bündnis 90/Die GRÜNEN kommt für die Betreuung der ‚Unter-Dreijährigen’ für die Kernstadt nur eine Betreuung in unmittelbarer Nähe zum Wohnort in Frage.
Es gilt, eine Räumlichkeit zu finden, anzumieten oder auch zu kaufen, die sowohl in enger pädagogischer Kooperation mit beiden Grünberger Kindergärten als auch in räumlicher Nähe zu den Grünberger Kindergärten steht.
Die Selbstverpflichtung der Stadtverordnetenversammlung aus dem letzten Jahr, bis zum Jahre 2013 für 35% der Kinder unter 3 Jahren und über 1 Jahr Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen, wird Bündnis 90/Die GRÜNEN nachkommen.
Die Verwaltung ist nach dem Beschluss, keinen neuen Kindergarten zu bauen, aufgefordert, alle Möglichkeiten auszuloten, eine  entsprechende Räumlichkeit anzumieten bzw. anzukaufen.
Bündnis 90/Die GRÜNEN sprechen sich gegen jede Form von ‚Kindergartentourismus’ aus, das heißt  ein Hin- und Hergefahre zwischen den  Kindergärten der Kernstadt und der Stadtteile kommt  nicht in Frage.
Hierzu gehört auch, dass in Queckborn  die Möglichkeit der Ganztagesbetreuung angeboten werden muss.
Angesichts der Bewerbung von zwei Kandidaten und einer Kandidatin für das Amt des/der Bürgermeisters/Bürgermeisterin sind Bündnis 90/Die GRÜNEN zuversichtlich, dass die Bewerber alles unternehmen werden, um zu  der bestmöglichen Lösung zu gelangen.


Mit der Bitte um Veröffentlichung:  HZ    Gießener Anzeiger   Gießener Allgemeine

v.i.S.d.P.  Reinhard Ewert    18.05.2009

 

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